videostill: sonja browne
sonja browne ist tänzerin, choreografin und pädagogin, deren arbeit auf der inklusiven künstlerischen praxis basiert. 1999 gründete sie danse brute, eine wegweisende kompanie für tänzer*innen mit und ohne behinderungen, gefolgt von tanzmontage.balance im jahr 2006. ausgebildet in ballett, modern dance, stepptanz, schauspiel und gesang, hat sonja mit künstler*innen wie editta braun, willi dorner, hubert lepka und olivier gelpe zusammengearbeitet und praktika bei amici (großbritannien) und theater stap (belgien) absolviert. sie brachte ihr wissen über tanz und improvisation in festivals und institutionen wie impulstanz (wien), ostertanztage (salzburg) und tanztage (würzburg) ein, während sie international in deutschland, frankreich, japan, ungarn, luxemburg, der schweiz und ecuador tourte und unterrichtete. 2020–25 arbeitete sonja auch mit der tanzhistorikerin, kritikerin und kuratorin dr. andrea amort zusammen. gemeinsam engagierten sie sich in forschungs- und archivierungsprojekten, darunter arbeiten an der muk – musik- und kunstuniversität der stadt wien und am theatermuseum wien mit schwerpunkt auf tanzgeschichte und -pädagogik, wie beispielsweise das projekt „rosalia chladeks nachlass – eine wissenschaftliche bestandsaufnahme und aufarbeitung”. diese zusammenarbeit erweiterte sonjas künstlerische und pädagogische expertise auf den bereich der historischen forschung und dokumentation und bereichert ihre perspektive auf zeitgenössische inklusive praktiken. 2025/26 übernimmt sonja die choreografische begleitung in dem, von constance cauers geleiteten professionalisierungsprogramm für schauspieltalente mit behinderungen JETZT!. Das projekt ist eine kooperation von burgtheater und muk.