foto: allen browne 2012

wir – die mitglieder von danse brute – sind höchst unterschiedlich, neuro- und überhaupt divers, und das ist der ausgangspunkt und gleichzeitig die herausforderung unserer trainings, proben und performances. in der gleichwertigkeit aller beteiligten (inklusive des publikums, das dazu aufgerufen wird, das gesehene aus eigener phantasie zu vervollständigen), ist die eigentliche, politische botschaft unserer arbeit. wir verstehen „politisch“, abgeleitet von griechisch „polis“ – gemeinschaft – also „der gemeinschaft dienend“, indem wir auf gleichwertiger ebene kooperieren.


neues logo 2024! artists: luna scheib und
david ender

wer sind wir?

sonja browne
geboren in wien. tänzerin, choreografin, pädagogin, sozialarbeiterin,
theaterwissenschafterin. gründerin der beiden inklusiven tanzensembles danse brute
(1999) und tanzmontage (2013). www.sonjabrowne.at

david ender
geboren in wodonga, australien. musiker, performer, schriftsteller (gav-mitglied),
fermentierer, übersetzer und allgemeiner improvisator. schreibt gemeinsam mit jack
hauser experimentelle kriminalromane.

geli goldmann
geboren in wien, bekennende skandinavistin mit schweden als zweiter heimat,
fotografin und fotojournalistin, absolventin der schauspielausbildung zum
bühnenclown und ensembletheater an der clownsschule darmstadt, tanzausbildung in
wien und derzeit in theaterpädagogischer ausbildung bei ifant – institut für
angewandtes theater.

magdalena hinterreitner-ecker
geboren in salzburg, tänzerin, feldenkraislehrerin.
sie gründete 2023 gemeinsam mit nicholas mortimore maggies-parade.com.

violetta höhn
geboren in wien. gemeinsam mit ihrer familie vorreiterin der debra-bewegung in
österreich, die (vor 25 jahren als selbsthilfegruppe gegründet) sich für forschung,
heilung und besseren alltag mit der schmetterlingskrankheit epidermolysis bullosa
einsetzt. tänzerin, bildende künstlerin: autodidakt und als schülerin von sonja browne. seit 2020 ensemblemitglied von danse brute.

steve macmillan
geboren in europa. gesprächsführungstrainer, psychosozialer berater, moderator,
rausch- & risikopädagoge, health and fitness instruktor. seit 2023 ensemblemitglied
von danse brute.

luna scheib
geboren in wien. tänzerin bei ich bin ok, t21büne und idance company.
kaufmännische assistentin bei wins job aktiv. seit 2022 mitglied von danse brute.

cathi sedhoum
geboren in wien. tänzerin bei ich bin ok, ausbildung zur dance assist. trainingsleiterin
gemeinsam mit sonja browne am universitätssportzentrum wien. ausgebildete
verkaufsassistentin. seit 2025 mitglied von danse brute.

alexander stuchlik
geboren in wien. tänzer bei ich bin ok, ausbildung zum dance assist. ausgebildeter
einzelhandelskaufmann-assistent. seit 2025 mitglied von danse brute.

ariel uziga
geboren in buenos aires, argentinien. 2006 bis 2018 tänzer im ensemble serapion/odeon wien.
feldenkrais-practitioner, pädagoge für improvisation und tanzkomposition in europa und
südamerika. seit 2020 mitglied des ensembles danse brute. www.arieluziga.com.


michael turinksky über danse brute
den text des theoretikers, philosophen und choreografen michael turinsky können sie hier lesen.


2025/26

the höhn cards

danse brute, the höhn cards, foto: videostill browne, 2025

das aktuelle projekt the höhn cards (arbeitstitel) ist, aus der vogelperspektive
betrachtet, ein researchprojekt zur entwicklung von choreografischen tools für
personen, die nicht primär verbal kommunizieren – so wie ensemblemitglied violetta höhn, assistiert von
sonja browne, die die aufgabe hat, live, vor publikum, das zuvor gefundene und
geschliffene bewegungsmaterial zu arangieren: sie ist „the MC“ der „real time choreography“.
premiere: sommer 2026, flucc


2024/25

volverte a ver-dich wieder zu sehen




danse brute, volverte a ver am meidlinger platzl, video: dominik browne, musik: david ender, 2025

das körpergedächtnis der performenden, die gemeinsam eine heterogene komplizenschaft von menschen unterschiedlichen alters, gender, ability und herkunft bilden, ist die eigentliche kompositorische kraft in dich wieder zu sehen. volverte a ver. je eigene erfahrungen werden aus dem virtuellen raum der erinnerung in den gruppenprozess der gesamtkomposition eingebracht und manifestieren sich in – mitunter witzigen, romantischen, suchenden oder protzigen – bewegungs- und klangbildern und zeichnungen. die körper der performenden begleiten einander, hören einander zu, resonieren und reagieren im szenischen raum, der sich immer wieder von neuem im aufbau befindet.


1923/24

not a toy

danse brute, not a toy, videostill browne, 2023

in unserem stück „not a toy“ geht es um „tanzen-um-des-tanzens-willen“: tanz, nicht als darstellung von gefühlen oder geschichten, sondern als ästhetisches ereignis. was das publikum im einfach gehaltenen bühnenbild zu sehen bekommt, sind tänze und sounds, die sich reimen, die aber nicht voneinander abhängig sind. die gesprochenen texte, die vom musiker david ender produzierten live-sounds, die von ender gespielte „suite for toy piano“ und die popmusik aus der portablen partybox wechseln einander ab und stehen gleichwertig neben raumfüllenden choreografien und punktuellen improvisationen.


worklist

2025 „volverte a ver“ (alte wu; meidlinger platzl; flucc, leitung: ariel uziga)

2024 „not a toy“ (alte wu; semmelweisklinik wien, leitung: s.browne)

2023 „not a toy“ (kunst.fest währing, semmelweisklinik wien, leitung: s. browne)

2023 „etüde a. flotter dreier“

2019 „metatango“ (teilnahme von christian polster und sonja browne am symposium „FCCC´ing ImPulsTanz“ im rahmen von ImPulsTanz 2019; sound: julian siffert)

2012 „charly k.o.“ (3raum-anatomietheater wien; Łódź/polen; choreografie: g. seeleitner)

2011 „narcissus project“ (kabelwerk wien; choreografie: m.turinsky)

2010 „fort von hier mit hermes“ und
„hermes im park“ (vienna international theatre; pötzleinsdorfer schlosspark; choreografie: s. browne)

2008 „triangulum“ (theater des augenblicks wien; choreografie: a. mairoser),

  „rücksicht auf darstellbarkeit“ (theater des augenblicks wien; choreografie: m. turinsky)

2007 „flamenco“ (festival sich:wechsel linz; kulturtage reutlingen/ brd; choreografie: s. browne)

„entdeckung der langsamkeit“ (wien, choreografie: s. browne)

2006 „in-mich“ (historische bühne vhs ottakring; choreografie: s. browne/ video: m. loizenbauer)

„escher“ (wien; choreografie: s. browne)

2005 „fliegen“, „xanadu“, „two“ (vienna international theatre; wien; choreografie: s. browne)

2004 „nachbarn“ (wien; choreografie: s. browne)

2003 „lilith“ (jüdisches institut für erwachsenenbildung wien; choreografie: s. browne)

1999 „eines tages …“ (theater des augenblicks wien; choreografie: s. browne)